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Diagnose Rückenschmerzen ernst nehmen

Rückenschmerzen schränken die Lebensqualität ein. Zwar ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber hinter den Beschwerden können sich ernsthafte Erkrankungen verbergen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Schmerz zum Dauerzustand wird. Betroffene sollten deshalb Rückenschmerzen als Symptom ernst nehmen und für eine gesicherte Diagnose den Hausarzt oder Orthopäden aufsuchen.

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Wer Rückenschmerzen rechtzeitig abklären lässt, kann eine Chronifizierung verhindern.
Getty Images/Brand X

Die Gefahr, dass akute Rückenschmerzen chronisch werden, ist groß. Rund 40 Prozent der Bevölkerung leiden Schätzungen zufolge unter dauerhaften oder wiederkehrenden Rückenschmerzen. Diese beeinträchtigen das Wohlbefinden der Betroffenen in erheblichem Maße und führen häufig zu Arbeitsausfall und Frühberentung. Mediziner verstehen heute sehr viel besser, weshalb es zur Entwicklung chronischer Rückenschmerzen kommt und welche Risikofaktoren bei der Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses eine Rolle spielen.

Rückenschmerzen nach der Diagnose zügig behandeln

Gerade Patienten, die versuchen, den Schmerz zu überspielen und zu bagatellisieren, haben ein hohes Chronifizierungsrisiko, da sie die Grenzen ihrer Belastbarkeit oft überschreiten. Durch geeignete Maßnahmen wie eine medikamentöse Schmerzbehandlung, Physio- oder Verhaltenstherapie lässt sich die Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses jedoch verhindern. Um chronischen Rückenschmerzen vorzubeugen, müssen akute Beschwerden rechtzeitig und effektiv behandelt werden. Die  Diagnose und Therapie akuter Rückenschmerzen sollte daher grundsätzlich so früh wie möglich einsetzen.

Gefährliche Erkrankungen wie Krebs oder Rheuma erkennen

Rückenschmerzen können auch Ausdruck von Krankheiten wie Bandscheibenvorfall, rheumatischen Krankheiten, Krebs oder andere Erkrankungen innerer Organe sein. Bei neu aufgetretenen, akuten Rückenschmerzen sollte der Betroffene deshalb einen Arzt aufsuchen, um die Ursache der Beschwerden zu klären.

Schwere Symptome eines Bandscheibenvorfalls

Kommen Symptome wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Bein etwa im Fuß, eine ungewohnte Schwäche, Lähmungserscheinungen oder ungewollter Urin- oder Stuhlabgang hinzu, ist der Arztbesuch zwingend notwendig, da sonst bleibende Schäden der Rückenmarksnerven die Folge sein können.

Autor: Kathrin Sommer
Letzte Aktualisierung: 04. August 2014
Quellen: Patientenleitlinie Rücken- und Kreuzschmerzen (Lumbalgie) des Medizinischen Wissensnetzwerks evidence.de der Universität Witten/Herdecke, Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin zu Kreuzschmerzen (2003)

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