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12.04.2011 | 11:14 Uhr | Von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Manifeste Osteoporose

Ich leide seit zehn Jahren an chronischen Rückenschmerzen (Zustand nach Morbus Scheuermann), bezog 2009 und 2010 eine Invalidenrente. Eine Weitergewährung wurde jetzt abgelehnt und ich klage dagegen beim Arbeits und Sozialgericht. Es ist auch ein neu entdecktes schweres Leiden hinzugekommen......manifeste Osteoporose, Wirbenfrakturen von TH11 und TH12, jeweils eine Höhenminderung von 25%. Ich besitze auch seit kurzem einen Ausweis nach §29b der STVO. (Parkausweis für Behinderte) und einen Behindertenpass wo mir die Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel bestätigt wird.

Ich nehme derzeit wegen (Depressionen, Angst und Panikattacken, Schlafstörungen, Schmerzen und Allergiern, Bluthochdruck) folgende Medikamente:
Tramadolhydrochlorid Actavis 100mg Retard 0-0-0-1
Diclobene Retard 100mg 0-0-0-1
Novalgin Tabletten 1-1-0-0
Sirdalud 4mg 0-0-0-1
Seroquel 200mg 0-0-0-1
Pram 20mg 1-0-0-0
Trittico 150mg 0-0-0-2,66
Lansobene 15mg 1-0-0-0
Telfast 120mg 1-0-0-0
Relestat Augentropfen 0,5mg/ml bei Bedarf
Nasonex Nasenspray mehrmals tägl.
Coldistan Nasentropfen mehrmals tägl.
Staloral Mundspray täglich
Oleovit D3 Tropfen 30 Tropfen/Woche
Carvedilol 12,5mg 1-0-0-0
Aledronsäure ratiopharm 70mg 1/Woche
Calcium 600mg Vitamin D3 1-0-1-0

Meine Fragen: 1. Welche Therapien soll/kann ich machen? 2. Wie schätzen Sie die Chance ein wieder eine Invaliditätspension zugesprochen zu bekommen?

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Bisherige Antworten
Abgemeldete(r) Nutzer(in)
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13.04.2011, 09:53 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Sehr geehrte Frau van Weyden,
sehr geehrter Herr von Weyden,

ich danke für Ihre ausführliche Mail vom 12.04.2011.

Sie nehmen eine Fülle von Medikamenten ein, die Ihre unterschiedlichen Gesundheitsprobleme wohl günstig beeinflussen sollen. Aus meiner Sicht ist dabei zu bedenken, welche eventuellen zusätzlichen nachteiligen Folgen sich aus der Medikamenteneinnahme ergeben. Als Beispiel verweise ich auf die bei Ihnen festgestellt manifeste Osteoporose mit Wirbelkörperfrakturen. Die Benutzung einiger Ihrer Medikamente,
z. B. Lansobene, aber auch von Seroquel sind dazu geeignet, die Osteoporose zu fördern. Hier sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt, bzw. von dem verordnenden Ärzten beraten lassen und auch andere Ursachen der Osteoporose abklären.

Wenn Sie von einer Invaliditätspension sprechen, ist das kein Begriff des deutschen Rentenrechts. Hier wird in erster Linie von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung von Erwerbsunfähigkeitsrente gesprochen. Ich kann leider als Expertenrat für den Rückenschmerz keine versicherungsrechtliche Beratung vornehmen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass Ihre Gesundheitsstörungen an der Wirbelsäule die geringsten Probleme Ihrer Gesundheit darstellen.

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen zur Besserung


Dr. A. Pingsmann


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