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Forum Rückenschmerz
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Steifheit aufgrund Rückenschmerzen
ich bin 41 Jahre alt, (eigentlich) sportlich, 58 kg und leide an ständigen Schmerzen.
Ich hatte im Jahr 2000 einen Trampolinunfall bei dem ich mir die Muskel/Bänder und Sehen im LWS Bereich verletzt habe. Ich konnte Monate nur in leicht gebückter Haltung gehen, der LWS-Bereich war lange angeschwollen und druckempfindlich; ich konnte Monate kein Hohlkreuz machen: es wurde keine Behandlung wie Krankengymnastik oder ähnliches durchgeführt; "das wird schon wieder" hat es geheißen,
In den Jahren 2003 - 2007 habe ich relativ viel Sport mit dem Mountenbike gemacht; das waren gute Jahre; Seit 2008 kann ich diesen Sport kaum mehr ausführen, da ich anschließend starke Schmerzen habe; nach dem Sport (Bergwandern oder Fahrradfahren) habe ich das Gefühl, dass die ISG Gelenke aneinander reiben, Knochen auf Knochen; beim Drehen kommt blitzartig ein starker Schmerz, den ich durch eine Gegendrehen manchmal unterbinden kann; aber der Schmerz ist so schlimm, dass ich aufschreie; manchmal schaffe ich die Gegendrehung nicht, dann bleibt der "teuflische" Schmerz und er geht nur langsam wieder weg;
Seit dem ich wenig Sport mache, habe ich das Gefühl, dass die morgentliche Steifheit zugenommen hat;
mein Orthopäde hat mich mit Dicloflenc behandelt; die wirken gut, gehen aber sehr auf den Magen; meine Hausärztin sagt, dass ich diese nicht täglich nehmen darf, also habe sie wieder abgesetzt und die Schmerzen sind wieder gekommen;
seit 2008 stehe ich mit starkem Steifheitsgefühl morgens auf, kann kaum Socken oder meine Hose anziehen; die Schmerzen halten an, bis ich mal so richtig in Bewegung bin; wobei ich nie Schmerzfrei werde, ich habe Schmerzen beim Bücken; nachts beim Umdrehen; beim Auto ein/aussteigen; u.a.
Im Mai 2010 sind in der Nacht beide Beine taub geworden, dieses Gefühl ist tagsüber verstärkt worden durch sitzen, beim Aufstehen vom Bürostuhl hatte ich das Gefühl das die Sehnen und Muskel an den Beinen, über die Kniekehle bis zum Knöchel zu kurz sind, die Beine fühlen sich an, als wenn Wasser eingelagert wäre, sie spannen und kribbeln, obwohl sie schlank sind;
nach 4 Tagen bin ich dann doch mal zum Arzt, der mich sofort zum Neurochirurgen überwiesen hat: in einem stationären Aufenthalt wurde in einem MRT dann folgendes festgestellt: HWS 5/6 geringe Bandscheibendegeneration, BWS kleinere vorfälle ohne relev. Stenosierung; LWK 4/5 Protrusion mit Einriss des Anulus fibrosus; LWK5/SWK 1 mäßige aktivierte Osteochondrose mit flachem Prolaps und Kontakt zur Nervenwurzel; Spondylarthrosen der unteren beiden Facettengelenke,
Ausgeschlossen wurde: Boriolose, Rheuma, Yersinien
Neurochirurgisch wurden nichts mehr unternommen;
meine Hausärztin hat dann versucht mich mit Diclofenac und Musaril schmerzfrei zu bringen, was ihr für 10 Tage gelungen ist, das Kribbeln an den Beinen ist aber geblieben;
die Tabletten musste ich wieder absetzen, da sie meint, dass dies keine Dauerlösung; da ich gut auf diese Medikamente anspreche, werde ich auch kein Fall für die Chirurgie sein, meint sie. Ich soll mich mit meiner Diagnose abfinden, und den Tagesablauf entsprechend meiner Wirbelsäule anpassen, damit ich einigermaßen Schmerzfrei leben kann;
von einer Facetteninfiltration rät meine Hausärztin ab, da die Risiken zu groß sind!
Im Frühjahr hatte ich einen Osterpaten mit 8 Sitzungen aufgesucht, leider waren die Behandlungen nicht nachhaltig;
Was mir noch aufgefallen ist in den letzen Jahren, dass ich unwahrscheinlich schnell und oft einen Muskelkater bekomme, auch wenn ich „trainiert“ bin ? Ist das normal?
Wie soll es weitergehen? Wissen sie Rat?
Mit freundlichen
Lyphil








