Präventionsangebote nutzen

Urlaub, der die Rückengesundheit fördert

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Gesundheitsfördernder Urlaub wird teilweise von Kassen bezuschusst.
Getty Images/Goodshoot RF

Gesetzlich Krankenversicherte, die Gesundheitsangebote im Urlaub nutzen, können auf einen Krankenkassenzuschuss hoffen. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um ein tatsächliches Präventionsangebot handelt, das nachhaltig die Gesundheit fördert.

Viele Menschen möchten auch im Urlaub etwas für die Gesundheit tun, weil sie sich hier mit besonders viel Zeit und Ruhe auf ihren Körper einlassen können. Unter bestimmten Umständen können gesetzlich Krankenversicherte dafür sogar einen Zuschuss bei ihrer Krankenkasse beantragen. Voraussetzung ist, dass der Urlaub präventiv der Gesundheit dient. Auch für Rückenschmerzgeplagte können solche Angebote interessant sein, da bei Präventionsreisen neben der Ernährungsweise vor allem körperliche Bewegung und Entspannungstechniken gefördert werden, die teils auch gezielt der Prävention von Rückenschmerzen dienen.

Was gilt als Präventionsurlaub?

Als Präventionsurlaub gelten Reisen, die speziell der Gesundheitsförderung dienen. Die Reiseangebote beinhalten Kurse mit gezielten Maßnahmen zur Verbesserung bzw. dem Erhalt des allgemeinen Gesundheitszustands. Die Reiseteilnehmer erlernen beispielsweise unter Anleitung Entspannungstechniken, werden über eine gesunde Ernährung informiert und zur körperlichen Bewegung angeregt. Gleichzeitig erhalten sie Informationen darüber, wofür diese Maßnahmen dienlich sind und wie Krankheiten und Lebensstil zusammenhängen. Die erlernten Kursinhalte können nach der Reise auch zu Hause angewendet bzw. umgesetzt werden, sodass sie nachhaltig gesundheitsfördernd wirken.

Was zahlt die Krankenkasse?

Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für ausgewählte Kurse. Die Obergrenzen der Erstattungen liegen dabei bei 80 bis 100 Prozent. In der Regel werden jedoch nicht mehr als 75 bis 100 Euro pro Kurs übernommen, abhängig von der jeweiligen Krankenkasse. Unter Umständen, wenn beispielsweise mehrere Themen im Präventionsurlaub eine Rolle spielen (etwa Ernährung und Bewegung), kann auch das Doppelte erstattet werden. Die Kosten für die Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind von dem Reisenden in jedem Fall selbst zu übernehmen, erstattet werden nach entsprechender Prüfung also nur die Kurse.

Die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme

Nicht jedes Angebot wird als Präventionsangebot anerkannt. Es gibt gesetzlich vorgegebene Standards, die erfüllt sein müssen. So sind etwa spezielle Therapeuten und Trainer zur Durchführung der Kurse gefragt. Gefördert werden zudem nur Präventionskurse zu den Themen Ernährung, Bewegung, Sucht und Stress. Die Reisenden müssen darüber hinaus Nachweise über ihre Teilnahme an den Kursen erbringen.

Wer kann fahren?

Um eine Kostenerstattung für einen Präventionsurlaub zu erhalten, muss man nicht krank sein. Das Angebot richtet sich an gesunde Menschen, die vorbeugend ihre Gesundheit fördern wollen. Sie benötigen keinen Krankenschein und keine Überweisung vom Arzt.

Wie geht’s?

Interessenten sollten sich vor der Buchung eines Präventionsurlaubs bei ihrer Krankenkasse nach dem Zuschuss erkundigen, um sicherzugehen, dass die von ihnen geplante Reise auch tatsächlich die geforderten Kriterien erfüllt. Die anfallenden Kosten sind zunächst vom Teilnehmer selbst zu übernehmen. Am Ende der Reise erhält jeder Teilnehmer vom Hotel eine Teilnahmebestätigung mit Leistungs- und Preisangaben. Diese wird bei der Krankenkasse zur Erstattung eingereicht.

Auch am Wohnort möglich

Präventionskurse für die Gesundheit werden aber auch am Wohnort angeboten und in der genannten Höhe gefördert. Wer gesundheitsfördernde Maßnahmen anstrebt, kann sich also in jeden Fall bei seiner Krankenkasse nach einer Erstattung erkundigen. Entgegen früheren Regelungen werden künftig jedoch nur noch maximal zwei Kurse pro Versicherten pro Jahr bezuschusst.

Gesunde Lebensmittel für den Rücken auch im Urlaub!
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  • 01rücken_parmesan_kalzium_120749603.jpg
    Parmesan

    Der Kalzium-Spitzenreiter ist Käse, allen voran Parmesan und dann auch Emmentaler mit über einem Gramm Kalzium in hundert Gramm Käse. Die Pasta mit gehobeltem Parmesan darüber ist daher äußerst gesund.

    Getty Images/iStockphoto

  • 02rücken_karotte_vit-a_stk72152cor.jpg
    Karotten

    Karotten enthalten viel Beta-Carotin, welches der Körper in Vitamin A umwandeln kann.

    (c) Stockbyte

  • 03rücken_leber_vit-a_94772049.jpg
    Leber

    Wer hingegen auch Fleisch verzehrt: In hundert Gramm Kalbsleber stecken fast 25 Milligramm Vitamin A – ein kleines Stück genügt, um den täglichen Bedarf zu decken.

    (c) Stockbyte

  • 04rücken_hering_vit-d_153070534.jpg
    Heringe

    In fetten Fischsorten wie Hering (Foto), Aal oder Lachs enthalten größere Mengen an Vitamin D. In Pflanzen kommt Vitamin D jedoch lediglich in Spuren vor. Es ist ein besonderes Vitamin, denn um den Vitamin-D-Bedarf zu decken, reichen meist die Sonnenstrahlen aus, die Gesicht und Arme tagsüber abbekommen.

    (c) Stockbyte

  • 05rücken_sanddorn_vit-c_119863335.jpg
    Sanddorn

    Vitamin C kommt in großer Menge im heimischen Sanddorn vor, der daher auch als "Zitrone des Nordens" bezeichnet wird.

    (c) Stockbyte

  • 06rücken_schwjohannis_vitc_153821497.jpg
    Schwarze Johannisbeeren

    Während er im Sommer auch in Schwarzen Johannisbeeren zu finden ist sowie in Paprika, Petersilie, Tomaten, Zitronen, Apfelsinen, Äpfeln und Spinat. Durch Kochen bei hoher Temperatur wird Vitamin C leicht zerstört.

    (c) Stockbyte

  • 07_rücken_brokkoli_vit-k_stk76185cor.jpg
    Brokkoli

    In dem grünen Bruder des Blumenkohls steckt viel Vitamin K. Ebenfalls gute Lieferanten des Eiweißbildners sind grüne Salatsorten, aber auch Milch- und Vollkornprodukte.

    (c) George Doyle

  • 08rücken_alkohol_147874968.jpg
    Achtung Alkohol

    Zu viel Alkohol schädigt die Knochenzellen und die Leber, die für die Bildung von aktivem Vitamin D verantwortlich ist.

    (c) George Doyle

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    Vorsicht Fette

    Viel Fett wie Butter oder Öle in der Nahrung behindert die Aufnahme von Kalzium über den Darm und ist außerdem ein Risikofaktor für Übergewicht.

    (c) Stockbyte

Autor: Kathrin Sommer
Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2011
Quellen: Stiftung Warentest: „Gesetzliche Krankenversicherung: Zuschüsse für Gesundheitskurse“. Online im Internet: URL: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/Gesetzliche-Krankenversicherung-Zuschuesse-fuer-Gesundheitskurse-4180949-4180954 (Stand: 06.01.2011) "Sozialgesetzbuch (SGB). Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung", Online im Internet: URL: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/1.html (Stand: 14.12.2010) Barmer GEK: „Gesundheitskurse“. Online im Internet: URL: https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Leistungen-Services/Leistungen-Beitraege/Multilexikon_20Leistungen/Alle_20Eintr_C3_A4ge/Gesundheitskurse.html?w-cm=CenterColumn_tdocid (Stand: 6.01.2010)

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Donnerstag, 23. Mai 2013