Defizite in der Behandlung des Diskusprolaps

Nachsorge nach Bandscheibenvorfall lückenhaft

Bandscheiben-Report: Vorfällen werden in Deutschland nicht gut genug behandelt

Patienten, die an Bandscheibenvorfällen leiden, werden in Deutschland nicht ausreichend versorgt. Vor allem in den Bereichen Prävention und Nachsorge sind laut Gmünder Ersatzkasse (GEK) große Defizite zu beklagen.

Krankenkasse Nachsorge betroffener Patienten weist oftmals Defizite auf  Neuer Bandscheiben-Report-sb10069454e-001.jpg
Nicht nur Fachärzte haben mit der Diagnose und Versorgung von Bandscheibenvorfällen zu tun.
(c) Thomas Northcut

Nach dem am Montag in Berlin vorgestellten GEK-Bandscheiben-Report haben Patienten mit der ambulanten Diagnose Rückenschmerzen ein doppelt so hohes Risiko, im späteren Verlauf Bandscheibenschäden zu erleiden. Bei 65 Prozent der Patienten werde die Bandscheibenverlagerung im Lendenwirbelbereich zu einer Dauerdiagnose, ohne dass eine entsprechende Behandlung dokumentiert ist.

Nur 22 Prozent der an der Bandscheibe operierten Patienten erhielten nach dem Aufenthalt im Krankenhaus eine Anschlussheilbehandlung oder eine aktivierende Reha-Maßnahme, heißt es in dem Bericht der Kasse.

"Bandscheibenvorfälle genau untersuchen und lückenlos behandeln"

GEK-Chef Dr. Rolf-Urlich Schlenker sagte, eine wesentliche Schlussfolgerung aus dem Bandscheiben-Report heiße "lückenlos behandeln". "Die andere lautet: Frühzeitig intervenieren." An der Diagnose und Therapie von Bandscheibenerkrankungen seien viele Akteure beteiligt: Haus- und Fachärzte, Kliniken, Reha-Zentren und Apotheken.

Aus diesem Grund sei die Gefahr groß, dass es an den Versorgungs-Schnittstellen zu "Ineffizienzen" komme. Betroffene Patienten müssten deshalb genau untersucht werden. "Es kann nicht sein, dass allein das Fingerspitzengefühl eines Arztes oder der Schmerzdruck des Patienten über eine mögliche Nachversorgung entscheiden", sagte Schlenker.

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Letzte Aktualisierung:16. Oktober 2011
Quellen: Nach Informationen von www.aerzte-zeitung.de

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