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BSV L4/5 mit Sequester

Kategorie: Special-rueckenschmerz.de » Expertenrat Rückenschmerz | Expertenfrage

26.07.2019 | 11:33 Uhr

Hallo,

seit 12d habe i h einen BSV mit Sequester und Reizung der Nervenwurzel. Außerdem habe ich eine Gefühlsstörung Großzehe und Fußheberschwäche (3-4/5, unterschiedl. Angaben)

Nun erfolgte eine Woche stationäre Behandlung  mit Kortisoninfusionen und Schmerztherapie. Seit 5 Tagen bin ich wieder zu Hause, nehme Ibu 3x600 und Novalgin 3-4 mal 20 Tropfen. Darunter bin ich leider nicht schmerzfrei. Ich liege viel und laufe mehrmals tgl. für ein paar Minuten im Haus.

Nächste Wo habe ich Kontrolle, dann wird weiter gesehen, ob´s konservativ weiter geht.

Meine Fragen:

Soll ich die Schmerzmittel erweitern (habe noch Tilildin oder Tramal hier), um schmerzfreier zu sein und mehr zu laufen. Oder ist es dafür noch zu früh?

Wie hoch ist die Wahrcheinlichkeit , dass sie der Sequester auflöst und bsi wann sollte eine Schmerzlinderung eintreten? Es wechselt momentan, mal ein guter, mal ein schlechter Tag.

Wie lange wartet man, bis man sagt OP oder doch konservativ.

Herzlichen Dank!

A.S.

 

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Bisherige Antworten
Experte-Stehn
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30.07.2019, 08:04 Uhr
Antwort von Experte-Stehn

Sehr geehrter A.S.,

bei einer frischen Fußheberschwäche würde ich an Ihrer Stelle den Rücken noch etwas schonen. Das bedeutet, dass Sie noch nicht so viel rumlaufen sollten. Ganz unabhängig davon können Sie natürlich, je nach Bedarf, auch das vorhandene Tilidin oder Tramal zur Schmerzlinderung einsetzen.

Der Sequester wird sich nicht auflösen! Allenfalls wird er sich im Laufe der kommenden Monate und Jahre etwas verkleinern.

Wenn sich die Fußheberschwäche in den nächsten Wochen nicht zurückbildet, wird man Ihnen wahrscheinlich zu einer OP raten müssen.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung 

Ihr Dr. med. Frank Stehn

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31.07.2019, 14:00 Uhr
Kommentar

Vielen Dank für Ihre ANtwort.

Noch eine kurze Frage:

Gibt es ein Zeitfenster, bis wann die Fußheberschwäche besser werden muss bzw. operiert werden muss (zwecks Dauerschäden)?

Danke,

A. S.

Experte-Stehn
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05.08.2019, 20:13 Uhr
Antwort von Experte-Stehn

Sehr geehrter A.S.,

da gibt es keine feste Grenze. Wenn sich die Schwäche bessert, kann weiter abgewartet werden, bessert sich die Schwäche nicht, sollte über eine Operation intensiv geredet werden.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung 

Ihr Dr. med. Frank Stehn

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