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HWS und LWS Bandscheibenvorfälle

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Rückenschmerzen | Expertenfrage

29.05.2018 | 14:57 Uhr

Hallo,

ich bin im Straßenbau tätig und LKW Fahrer, wenn keine Materialfahrten sind muss ich genau so ran für alle anstehende Arbeiten im Straßenbau!

Ich habe jetzt seit 8 Wochen starke Schmerzen, nachdem ich mich bei der Arbeit verhoben habe. Wird nicht als Arbeitsunfall anerkannt!

Ich konnte mich nicht mehr bewegen und laufen ging auch nicht mehr. Notaufnahme.

Jetzt nach allen UntersuchungenMRT LWS und HWS MRT wurden 2 Bandscheibenvorfälle in der LWS und 2 Bandscheibenvorfälle der HWS festgestellt.

Bisher noch kein Tag ohne Schmerzmittel ausgekommen 3x Ibu 600 und 2x Tramadol 50mg und 100mg täglich.

Neurochirurgie , Arzt verschrieb 3 Spritzen im CT, die erste habe ich schon bekommen, Null Liderung.

Mein Schmerztherapeut sagte mir ich kann meinen Beruf als Straßenbauer und auch LKW Fahrer nicht mehr ausüben.

Im Mai 2010 hatte ich schon eine OP der LWS da wurden die letzten 3 Wirbel stabilisiert!

Denn schwer heben darf ich nicht mehr und länger als 30min sitzen geht auch nicht.

Eine zweite Meinung habe ich mir eingeholt in der MHH, dort soll ich eine OP der HWS zustimmen, sonst werden keine weiteren Untersuchungen gemacht!

Jetzt sagte man mir ich soll Prozente beantragen?

Wie und wo muss ich das machen, und besteht eine Aussicht auf eine Berufsunfähigkeit?

Wieviele Prozente könnte ich da erwarten?

Vielen Dank für ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Der Straßenbauer

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Bisherige Antworten
Experte-Stehn
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07.06.2018, 08:03 Uhr
Antwort von Experte-Stehn

Sehr geehrter Straßenbauer,

einen Antrag auf Schwerbehinderung stellt man beim Versorgungsamt. Den Antrag auf eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung stellt man bei der zuständigen Rentenversicherung. Be beiden Anträgen ist Ihnen sicherlich Ihr Hausarzt behilflich. 

Nach Antragstellung werden die Sie behandelnden Ärzte um ihre Einschätzung gebeten, und es wird ein Gutachten durch einen speziellen Gutachter erstellt. Das Ergebnis dieses Gutachtens lässt sich aus der Ferne, ohne eigene Untersuchung, leider nicht vorhersagen.

Grundsätzlich aber ist Ihr Beruf sicherlich sehr ungünstig für Ihren Rücken! Wenn die Möglichkeit einer Umschulung auf einen rückenschonenderen Beruf besteht, sollten Sie diese unbedingt nutzen.

Hierzu wünsche ich Ihnen viel Erfolg und gute Besserung

Ihr Dr. med. Frank Stehn

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