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Osteochondrose HWK 5/6 und Retrospondylose

Kategorie: Special-rueckenschmerz.de » Expertenrat Rückenschmerz | Expertenfrage

03.09.2019 | 07:43 Uhr

Guten Tag, Herr Dr.

ich habe gestern folgenden Befund erhalten:

Deutlich aktivierte erosive Osteochondrose HWK 5/6. Auf dieser Höhe besteht zusätzlich eine Retrospondylose mit Bandscheibeninterposition und Neuroforamenstenose , rechts deutlicher als links. Leichte Retrospondylose auch HWK 4/5 und HWK 6/7, jeweils ohne Nachweis einer Wurzelkompression. Keine Myelopathie.

Nun meine Frage : Was bedeutet diese Diagnose für mich und meine Zukunft. Wie kann

ich mich intensiv einbringen, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Z.Zt. erhalte ich jede Woch Akupunktur , was mir sehr gut hilft, so dass ich nur sehr selten Schmerzen im rechten Oberarm verspüre, Am Hals und Nacken sind schon seit längerem keine

Schmerzen mehr, davor verspüre ich im unteren Nackenbereich oft ein leichtes Kribbeln.

Vielleicht können Sie mir Antwort auf meine Fragen geben. Ich bin erst einmal stark verunsichert und mein Orthopäde hat sich eigentlich erstmal gar nicht dazu geäußert, wie es weitergehen wird.

Mit freundlichem Gruß

 

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Experte-Stehn
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09.09.2019, 07:39 Uhr
Antwort von Experte-Stehn

Sehr geehrte Rosiwita,

bei diesem Befund und Ihren zur Zeit eher geringen Beschwerden kann es Ihnen helfen, neben der Fortführung der Akupunktur, für ausreichend Bewegung in der HWS zu sorgen, ohne diese zu überlasten. Dies gelingt oft ganz gut mit langsamen Drehbewegungen in der Horizontalebene, langsamer Vor- und Rückneigung des Kopfes und langsamer Seitneigung des Kopfes in beide Richtungen. Diese Bewegungen können Sie mit langsamem Schulterrollen kombinieren oder abwechseln. Achten Sie darauf, dass bei dem Übungen keine Schmerzen entstehen und führen Sie diese für insgesamt mindestens 5 Minuten, wenigstens 5 mal am Tag durch. So sorgen Sie für gute Beweglichkeit und gute muskuläre Steuerund der HWS.

Lassen Sie sich ggfs. weitere Übungen von Ihren Behandlern zeigen.

Versuchen Sie darüberhinaus längere Zwangshaltungen, wie z. B. langes Sitzen am Schreibtisch, zu vermeiden.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung 

Ihr Dr. med. Frank Stehn

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