verhoben - weitere Diagnostik notwendig?

Kategorie: Special-rueckenschmerz.de » Expertenrat Rückenschmerz | Expertenfrage

11.07.2018 | 09:57 Uhr

Guten Tag,

vor 6 Tagen habe ich mich verhoben. Der Schmerz schoss mir beim Heben direkt in den unteren Rücken und ich konnte mich nicht mehr aufrichten. Am Folgetag war ich beim kassenärtzlichen Notdienst, da keine Besserung eintrat und z.B. Liegen nur in seitlicher Lage und Sitzen nur mit Abstützen möglich war. Der Schmerzpunkt war genau zu lokalisieren und befand sich im Bereich des unteren Rückens auf der Wirbelsäule. Die Schmerzen ziehen nicht in die Beine, nur in das Gesäß. Husten und Nießen verstärken den Schmerz, so dass ich ein Unterdrücken versuche. Ich bekam Schmerztropfen, die in den ersten Tagen nicht geholfen haben und er empfahl mir zum Hausarzt zu gehen, was ich zwei Tage später tat, und ggf. MRT und Röntgen.

Beim Hausarzt war ich an einer Schmerzgrenze angelangt. Ich bekam Schmerzmittel und Muskelrelanxen per Infusion, worauf ich mich wieder etwas besser fortbewegen konnte. Ich bekam Ibuprofen und Ortoton verschrieben und es geht mir schon etwas besser, wobei mir die Aufrichtung noch nicht ganz gelingt. Der Hausarzt benannte eine muskuläre Ursache. Die Schmerzen sind weiter vorhanden, werden jetzt allerdings diffus und ich fühle mich beweglicher.

Da der erste Arzt einen Bandscheibenvorfall in Betracht zog, der zweite Arzt aber nicht und kein MRT oder Röntgen veranlasste, bin ich nun etwas verwirrt und möchte fragen, ob eine weiterführende Diagnostik bzw. ein Termin bei einem Orthopäden sinnvoll erscheinen. Auch da ich nächste Woche gerne wieder arbeiten würde.

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Bisherige Antworten
Experte-Stehn
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11.07.2018, 21:37 Uhr
Antwort von Experte-Stehn

Sehr geehrte Yvonne123,

da Ihre Beschwerden lokal im Rücken sind, nicht in die Beine ausstrahlen, keine neurologischen Symptome, wie Lähmungen und Taubheit bestehen und die Beschwerden insgesamt rückläufig sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt eine aufwendige Diagnostik mitt CT oder MRT nicht sinnvoll.

Ich wünsche Ihnen weiter gute Besserung

Ihr Dr. med. Frank Stehn

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